Post aus Weißrussland

Lieber Vassili, sei gegrüßt!

Der Sommer ist vorbei, im Kinderdorf ist alles gut gelaufen ohne irgendwelche Vorkommnisse bei den Kindern und beim Personal. In dieser Zeit haben die Kinderguppen sechsmal gewechselt und es waren insgesamt über 500 Kinder im Pribor (Kinderdorf). Darunter war auch eine Gruppe von den behinderten Kindern.  Alle Arbeiten sind im Kinderdorf abgeschlossen.

Süßes Frühstück

Zur Zeit bereiten wir uns auf den Winter vor. Ab dem 15. Oktober werden wir das „Warme Haus“ für die alleinstehenden älteren Leuten im Pribor öffnen. In der Stadt werden wir auch die „Armenküche“ weiter betreiben. Wir werden Gebäck vom eurem Mehl und Nudeln vorbereiten. Und wir haben immer noch „Nutella“, das alle so sehr mögen.

Das medizinische Untersuchungsgerät, das ihr mitgebracht habt, wollte zuerst keiner haben. Aber wir haben es an ein Krankenhaus abgegeben und jetzt sind die Ärzte sehr zufrieden und dafür dankbar. Vielen Dank euch dafür.

Schöne Grüße an Siggi, Thomas, Nina und Werner (Grillmeister) und allen anderen.

Wie geht es euch, wie ist die Stimmung?

Mit Hochachtung

Pavel und die Angestellten“

 

Helferfest

Am 10. Juni trafen sich die Vereinsmitglieder, um nach der anstrengenden und erfolgreichen Fahrt nach Mogilev vom 27.04.  bis zum 3. Mai zum Helferfest. Bei strahlendem Sonnenschein, vor gefüllten Tellern und Gläsern gab es die Gelegenheit, noch einmal gemeinsam und entspannt an die Eindrücke der vergangenen Wochen zu denken. Eine höchste erfreuliche Mitteilung konnte Werner Linde machen: eine beträchtliche Spende ist von einem anonymen Spender eingegangen, so dass die Arbeit mit einem finanziellen Polster weitergehen kann.

Trödeln in der Aa-See-Halle

Am 3. Juni war es wieder soweit: in der Aa-See-Halle war Trödelmarkt. Und damit gab es auch wieder einen Stand des Vereins.

Spenden, vor allem Geschirr, Gläser und Kochtöpfe, konnten angeboten werden und wurden verkauft. Mit diesem Erlös werden die Kosten finanziert, die anfallen, wenn ein Transport auf die Reise geschickt wird. Auch in diesem Jahr mussten hohe Spritkosten  aufgebracht werden. 

Es sind vor allem die Frauen des Vereins, die an jedem ersten Sonntag im Monat den Stand organisieren und den ganzen Tag betreuen. Vorher haben sie die Spenden gesichtet und sortiert.

Wohlbehalten zurück

Auch in diesem Jahr 2018 konnten die Mitglieder des Vereins wieder die zahlreichen Spenden nach Mogilev bringen, wo sie erfreut entgegengenommen wurden.

Jeder Strich auf dieser Liste bedeutet einen Karton, einen blauen Sack oder einen Gegenstand, der in den LKW gewandert ist.